Rollenwechsel – Vom Azubi zum festen Mitarbeiter

Okt 26, 2020 | Ausbildung, Insight, Mitarbeiterstories

Rollenwechsel – Vom Azubi zum festen Mitarbeiter

Einer der wichtigsten Bausteine des Unternehmenserfolgs sind die Mitarbeiter. Schön, wenn sie auch bei uns gelernt haben – und bei uns bleiben. Für eine erfolgreiche Zukunft investieren wir viel Geld in die Ausbildung der Fachkräfte von morgen.

Unsere Auszubildenden lernen bereits während der Ausbildung Verantwortung zu übernehmen, zielorientiert vorzugehen, die Konsequenzen ihrer Arbeit zu bedenken und Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Viel mehr als reines Fachwissen um auf den zukünftigen Job vorbereitet zu sein. Meistern Sie Ihre Ausbildung souverän, steht dem Arbeitsvertrag bei Meleghy International nichts im Weg.

Wir bilden für unseren eigenen Bedarf aus, trotzdem bleibt nicht jeder. Besonders erfreulich ist es sowohl für den Auszubildenden wie natürlich auch für das Unternehmen, wenn die teilweise 3,5-jährige Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis übergeht. Uns interessiert, wie ehemalige Auszubildende den Übergang von der Rolle als Azubi in die neue Rolle als festes Mitglied eines Teams mit einem klaren Aufgabenbereich wahrgenommen haben.

Chris schaffte dieses Jahr den Schritt vom ersten kaufmännischen Auszubildenden der Unternehmensgruppe zum Sachbearbeiter im Zentraleinkauf. Wir fragen nach…

 

Der Schritt vom Azubi zum Sachbearbeiter: Das Interview.

Chris, als kaufmännischer Azubi, hat man einige Abteilungen durchlaufen: Welche hat dir am besten gefallen? War der Einkauf deine erste Wahl?

Ja, die Einkaufsabteilung war meine erste Wahl. Während meiner Azubizeit habe ich verschiedene Abteilungen durchlaufen, in allen habe ich mich gut aufgenommen gefühlt. Das Einkaufsteam hat mir allerdings besonders gut gefallen. Daher freute es mich, dass dort eine Stelle frei wurde und Meleghy International sie mit mir besetzen wollte.

Der Einkauf ist einfach spannend, da jeder Tag anders ist. Man ist ständig in Kontakt mit Leuten, ob intern oder extern mit Kunden. In Verhandlungen ist Kreativität und Geschick gefragt, mit jeder wächst man ein Stück weiter. Auch nach der Ausbildung werden mir hierzu viele Weiterbildungsmöglichkeiten geboten. Es macht Spaß.

Vom Azubi zum Einkäufer

Was hat sich verändert (bspw. Arbeitszeit/-pensum, Aufgaben, etc.)?

Das Arbeitspensum ist ähnlich wie vor Beendigung meiner Ausbildung, da ich bereits ein halbes Jahr vor Ablauf der Ausbildung im Einkauf eingesetzt war. Meleghy steckte großes Vertrauen in mich, da ich bereits während der Ausbildung eine feste Rolle im Einkaufsteam übernehmen durfte. Geändert hat sich, dass ich nun in der Vertrauensarbeitszeit arbeite.

Wir haben das Einkaufsteam gut aufgeteilt, sodass jeder ein Hauptaufgabengebiet hat. Ich bin hauptsächlich für die Materialbeschaffung im Rahmen des Projekteinkaufs, sowie der Unterstützung des Projekteinkaufs bei Werkzeugbeschaffung zuständig.

Im Vergleich zur Ausbildung habe ich deutlich mehr Verantwortung insbesondere bei Preisverhandlungen bekommen. Spannend ist auch der persönliche Kontakt zu den, oft auch ausländischen, Lieferanten, die ich bis dato nur vom Papier her kannte.

 

Was ist ähnlich oder gleich zur bisherigen Azubi-Rolle geblieben?

Man lernt nie aus. Es freut mich, dass ich täglich weiterlernen kann.

 

Hattest Du Erwartungen an die neue Rolle und haben sie sich bestätigt?

Ich hatte die Erwartung, mehr über das Zusammenspiel der verschiedenen Unternehmensbereiche im Rahmen von Projekten im Allgemeinen und die Arbeitsweise des Projekteinkaufes im Besonderen zu lernen und fest in das Team eingebunden zu werden. Diese Erwartungen haben sich erfüllt.

 

Was macht an der jetzigen Tätigkeit besonders Spaß bzw. fordert Dich heraus?

Besonders interessant finde ich es, wenn sich Zusammenhänge zwischen meinem neuen Aufgabengebiet im Einkauf und anderen Abteilungen, die ich im Rahmen der Ausbildung durchlaufen habe erschließen. Immer mehr ergibt nun einen zusammenhängenden Sinn und scheint logisch.

Preisverhandlungen sind ein spannendes Thema. Hier lerne ich noch so viel, besonders von meinen erfahrenen Teamkollegen. Je nach Lieferant ist das eine ziemliche Herausforderung und ständig muss man sich neue Strategien überlegen. Spaß macht, wie erwähnt, auch der Kontakt mit ausländischen Lieferanten. Die haben teilweise eine andere Mentalität.

 

Du hast jetzt dreieinhalb Jahre gepaukt, da hat man doch erst mal keine Lust mehr auf Lernen. Aber – wie Du selbst schon sagtest – man lernt im Leben bekanntlich nie aus. Wie bleibst Du weiterhin am Ball, sprich: wie oder was tust du für deine persönliche und fachliche Weiterentwicklung? Wie unterstützt Dich Meleghy International dabei?

Mein Chef legt besonderen Wert darauf, dass sein Team gezielt gefördert wird. Daher wählen wir gezielt Fachseminare aus, wie Verhandlungsführung, technische Grundlagen, Englisch und weitere, durch die ich in meiner Hauptaufgabe noch besser werde, aber auch um meine Persönlichkeitsentwicklung als junger Mitarbeiter noch weiter voran zu treiben.

Aber nicht nur mein Chef legt Wert auf Weiterbildung. Von Anfang an merkte ich, dass es der Unternehmensgruppe Meleghy International am Herzen liegt, ihre Mitarbeiter/innen zu fördern. Sie motiviert und fördert die Weiterbildung sowohl durch Kostenbeteiligung als auch durch Freistellung.

 

Was gefällt Dir an unserem Betrieb besonders, sodass Du Dich nach Deiner Ausbildung entschieden hast zu bleiben?

Im Rahmen der Ausbildung habe ich bereits jede kaufmännische Abteilung einmal durchlaufen und wurde so in die Lage versetzt abteilungsübergreifende Zusammenhänge zu erkennen. Ich habe festgestellt, dass bei Meleghy International ein sehr angenehmes Arbeitsklima, auch abteilungsübergreifend, herrscht. Die Teams bestehen aus netten Menschen, die gemeinsam am großen Ganzen arbeiten. Wenn man genau hinschaut, herrscht auch in „trüberen“ Zeiten ein gutes Klima und „We are family“ wird vom Großteil auch dann gepflegt, wenn es mal härter zugeht.

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